Stora Enso evaluiert Expansion in Tschechien & Österreich

Published 31 Juli 2019
Stora Enso führt Machbarkeitsstudien für eine mögliche weitere CLT-Produktion im tschechischen Werk Ždírec sowie für die mögliche Produktion von Leimbindern im österreichischen Werk Ybbs durch.
Stora Enso plant außerdem die Konsolidierung ihrer Produktion, um die Effizienz weiter zu steigern und den Vermögensbestand zu optimieren. Stora Enso setzt ihre Transformation zu einem der führenden Anbieter innovativer holzbasierter Lösungen fort. In der Division Wood Products beinhaltet diese Transformation einerseits ausgewähltes Wachstum im Bereich der weiterverarbeiteten Produkte sowie andererseits die Konsolidierung der Produktion, um den Fokus auf eine integrierte und effiziente Produktion zu verstärken.

 

Die beabsichtigte Expansion in Ždírec würde die Kapazität um jährlich insgesamt rund 120 000 m3 CLT erhöhen. Dies wäre nach der diesjährigen Eröffnung der CLT-Produktion im schwedischen Gruvön Stora Ensos viertes CLT-Werk. Die Studie soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Die geplante Expansion in Ybbs würde die Produktionskapazität für Leimbinder um jährlich insgesamt rund 60 000 m3 erhöhen. Das neue Produkt würde vorrangig bestehenden Kunden aus dem Bereich Building Solutions als Gesamtlösung zusammen mit CLT und LVL (Furnierschichtholz) angeboten und verkauft werden. Die Machbarkeitsstudie soll bis zum Ende des ersten Quartals 2020 abgeschlossen sein.

 

Wenn die Investitionen nach Abschluss der Machbarkeitsstudien genehmigt werden, wird sich der Kapitalaufwand auf schätzungsweise 90 Mio. EUR belaufen. Die Transformation in der Division Wood Products beinhaltet darüber hinaus die bereits bekannt gegebenen Pläne in Finnland zur Schließung des Werks Kitee mit einer möglichen Konsolidierung der Fichtenproduktion im Werk Varkaus sowie die Veräußerung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Thermowood-Produktion im Sägewerk Uimaharju. Stora Enso wird die Thermowood-Produktion im Werk Launkalne in Lettland zusammenfassen.

 

„Wir sehen am Markt großes Potenzial für unsere veredelten Holzbaustoffe sowie eine Gelegenheit, im Bereich der mehrstöckigen Gebäude zu wachsen. Unsere Produkte ersetzen fossile Materialien, gleichzeitig nimmt die Nachfrage nach unseren erneuerbaren Premium-Produkten, unseren bewährten Massivholzkomponenten sowie unseren Baukonzepten stetig zu. Die Konsolidierung würde die Kosteneffizienz, die optimierte Nutzung von Rohmaterial, die effiziente automatisierte Produktion und die Synergien zwischen den Werken verbessern sowie ein starkes marktorientiertes Portfolio an Produkten und Dienstleistungen sicherstellen“, erklärt Jari Suominen, Executive Vice President von Stora Ensos Division Wood Products.