CO₂-Rechner: Wie Sie Ihren CO₂-Fußabdruck messen, vergleichen und verstehen

Fällt es Ihnen schwer, sich ein farbloses Gas vorzustellen und seine Umweltauswirkungen zu begreifen? Kein Problem – wir erklären Ihnen hier kurz und bündig, was es mit dem CO₂-Fußabdruck Ihrer Baumaterialien auf sich hat.
Foto: Stora Enso/©Kalle Kouhia

Für diejenigen unter Ihnen, die mit der Terminologie des kohlenstoffarmen Bauens bereits gut vertraut sind, haben wir außerdem einige interessante und aktuelle Highlights hinzugefügt.

Wenn Sie die ersten beiden Zahlen nachvollziehen können, ergibt alles andere viel mehr Sinn.

37,4 Milliarden Tonnen ist die Gesamtmenge an energiebezogenem Kohlendioxid (CO₂), das im vergangenen Jahr ausgestoßen wurde. IEA

Null ist die Anzahl der Tonnen, die wir anstreben müssen, um die globale Erhitzung zu stoppen. Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass dies als „Near-Zero“ oder „Netto-Null“ bezeichnet wird, weil es den einen gangbaren Weg zu absoluten Null-Emissionen nicht gibt.

Wir wissen, dass wir immer eine gewisse Menge an Emissionen produzieren werden. Und das ist auch gut so, denn schließlich ist CO₂ nicht per se schlecht. Es lässt zum Beispiel die Bäume wachsen. Das Problem ist nur, dass wir viel zu viel davon erzeugen. Wir müssen auf das vorindustrielle Niveau zurückkehren, damit unsere Emissionen im Gleichgewicht mit der Aufnahmefähigkeit des Planeten sind. Und alles, was darüber hinausgeht, verlangsamt die globale Erhitzung nur, kann sie aber nicht aufhalten.

Es gibt Möglichkeiten, Emissionen zu eliminieren und zu speichern, wie z. B. das Bauen mit Holz und die nachhaltige Forstwirtschaft. Nehmen Sie zum Beispiel Ihr Bauprojekt: Schauen Sie auf Ihrer Rechnung nach, wie viele Kubikmeter es insgesamt sind, oder schätzen Sie die Menge. Nutzen Sie unsere Referenzbibliothek, um sich einen Überblick über das Volumen zu verschaffen, das Sie für ein bestimmtes Projekt benötigen oder bereits benötigt haben. Geben Sie nun diese Zahl in den Rechner ein. Sie werden schnell sehen, welche Emissionen bei der Herstellung Ihrer Holzprodukte anfallen. Schauen Sie aber auch nach, wie viel CO₂ dadurch gespeichert wird.

Was bedeutet das kleine "e" am Ende von CO₂e?

Hier eine kurze, naturwissenschaftliche Lehrstunde: CO₂ ist der größte Verursacher bei der Überhitzung unseres Planeten, aber nicht der einzige. Distickstoffoxid (auch Lachgas genannt) ist gar nicht so lustig, wie es klingt, denn es ist ebenfalls ein Treibhausgas. Methan (auch bekannt als „Was stinkt hier so?“) ist in allen Gasherden und Warmwasserbereitern enthalten. Methan heizt den Planeten 37-mal stärker auf als CO₂. EC

Die Wissenschaft misst, um wie viel Grad die jeweiligen Treibhausgase die Erde erhitzen. Aber wenn man Molekül für Molekül vergleicht, hat jedes Gas ein unterschiedliches Erhitzungspotenzial. Deshalb wurde eine Methode zur Messung ihrer Auswirkungen entwickelt. Man nennt sie „CO₂-Äquivalente“. Das Kürzel dafür ist CO₂e. Keine Sorge, kaum jemand kann sich merken, was das kleine 'e' bedeutet. Sie können also einfach Treibhausgase sagen und alle verstehen, was Sie meinen. Wir verwenden kleine 'e' in unserem Rechner, weil wir immer wissenschaftlich fundierte, von Dritten geprüfte Zahlen brauchen, um auf der sicheren Seite zu sein und korrekte Ergebnisse auszuweisen.

Setzen Sie nun Ihren CO₂-Fußabdruck ins Verhältnis zu diesen Zahlen und Fakten:

Bei der Herstellung von Beton und Stahl wurden im vergangenen Jahr 3,74 Milliarden Tonnen CO₂ ausgestoßen. IEA

7,7 Tonnen Treibhausgase werden pro Jahr durchschnittlich von jedem einzelnen Menschen in Europa erzeugt. Statista

35 % ist der Anteil, um den die Emissionen seit 1990 in Europa zurückgegangen sind. Und was noch ermutigender ist: 2024 wird ein weiteres Rekordjahr für erneuerbare Energien sein. Und: Es werden immer mehr Gebäude aus Massivholz gebaut, denn diese Bauweise ist auf dem Vormarsch. Statista

22 % ist der Anteil, um den Stora Enso den CO₂-Fußabdruck von Furnierschichtholz (LVL) reduziert hat, seit wir im Jahr 2020 mit der Messung begonnen haben. Beim bereits sehr emissionsarmen Brettsperrholz (CLT) hat Stora Enso den CO₂-Fußabdruck ebenfalls um 12% verringert, denn wir suchen ständig nach Möglichkeiten, unsere Emissionen zu senken, damit Ihre Gebäude den geringstmöglichen Fußabdruck haben.

Einige echte Beispiele:

- 6.000 Tonnen CO₂ wurden der Luft entzogen und im Bau des neuen Head Office von Stora Enso gespeichert.

- Beim Transport des gesamten Massivholzes vom Werk zur Baustelle für den Kindergarten Ybbs fielen gerade einmal 5 kg CO₂ an – eine winzige Menge also.

- Und 15.621 Tonnen CO₂ wurden mit dem größten Projekt, das Stora Enso je durchgeführt hat und je in dieser Größe aus Massivholz gebaut wurde – dem Arboretum in Frankreich –, der Luft entzogen und gespeichert:

10.000 Jahre bleibt das CO₂ nach seiner Erzeugung in etwa noch bestehen. CARO

70 Euro kostet der Ausstoß einer Tonne CO₂. Das EU-Verursacherprinzip (ETS) trägt seit seiner Einführung zur Verringerung der Energieemissionen bei. EC

Es gibt vier Möglichkeiten, um die kleine ₂ in CO₂ auf der Tastatur einzugeben: über das x₂-Symbol im Ribbon Schriftart; durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Strg und Gleichheitszeichen (=) (viele Finger); über „Symbol einfügen“ (viel Klicken) oder durch die Tastenkombination ALT + 8322 (alte Schule).

1 ist die Anzahl der Unternehmen auf der Welt, die das Mittelalter, die Reformation, die industrielle Revolution und alle Kriege dazwischen überlebt haben. Nur ein Unternehmen hat sich an die sich ständig verändernde Welt angepasst, um nun bei der Bewältigung der Klimakrise mit erneuerbaren Lösungen eine Führungsrolle einzunehmen: Stora Enso.