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Stora Enso hat ihre neue Nachhaltigkeitsambitionen und -ziele veröffentlicht. Wir sprechen mit Annette Stube, EVP Sustainability, über Stora Ensos ehrgeizige Zielsetzungen, wie sie erreicht werden und was es für unsere Kunden bedeutet.

Was ist Stora Ensos neues Nachhaltigkeitsziel? 

Wir arbeiten schon lange auf größere Nachhaltigkeit sowohl für die Menschen als auch für den Planeten hin, beispielsweise die Achtung der Menschenrechte sowie die Minimierung der Luft- und Wasseremissionen. Doch als globale Gesellschaft befinden wir uns, was Ökosystemkrisen angeht, in einem kritischen Stadium, und es ist Zeit für eine ehrgeizigere Zielsetzung. Stora Enso hat sich vorgenommen, dass alle unsere Produkte und Lösungen bis zum Jahr 2050 vollständig regenerativ sein sollen.

Durch diese regenerative Grundhaltung ändern wir unsere Nachhaltigkeitsziele. Anstatt lediglich die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren, wollen wir bis zum Jahr 2050 in den definierten Fokusbereichen Klima, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität einen positiven Nettobeitrag leisten.

Einen positiven Nettobeitrag leisten klingt gut, aber was bedeutet das für Stora Ensos Kunden? 

Viele unserer großen Kunden haben denselben Weg eingeschlagen. Wenn wir den Nachhaltigkeitswünschen unserer Kunden zuhören, ist ersichtlich, dass ihre Richtung durch das „Endspiel“ bestimmt ist, d. h. dadurch, was tatsächlich geschehen muss, damit wir eine Gesellschaft aufbauen können, die sowohl für die Menschen als auch für die Umwelt nachhaltig ist. 

Stora Enso trägt zur Nachhaltigkeit unserer Kunden bei, indem wir im Laufe der Zeit zunehmend regenerative Lösungen anbieten. 

Was meinen Sie mit regenerativen Lösungen? 

Für uns bedeutet dies, Produkte zu entwickeln, die einen positiven Beitrag zur Wiederherstellung der Natur und zur Abmilderung des Klimawandels leisten. In der Praxis heißt das, dass wir Produkte entwickeln, die den Klimawandel abmildern, vollständig kreislauffähig sind und aus Wäldern stammen, in denen die Biodiversität zunimmt, anstatt verringert zu werden. 

Das Jahr 2050 ist eine Generation entfernt. Warum nimmt Stora Enso einen so langfristigen Blickwinkel ein? 

Weil wir als Ausgangspunkt nehmen, was wirklich getan werden muss, auf wissenschaftlicher Grundlage. Das ist von Natur aus langfristig. Als zusätzlichen Vorteil wird es uns helfen, die Richtung für Innovationen vorzugeben und bei der Kapitalzuweisung eine langfristige Perspektive zu verfolgen. Indem wir uns jetzt hierauf konzentrieren, werden wir besser auf den Übergang vorbereitet sein. Dazu gehört, Zielkonflikte und Herausforderungen anzugehen wie z. B. Biodiversität versus Rentabilität, und neue Materialien zu entwickeln. 

Während wir glaubhaft zeigen, dass wir auf dem Weg in Richtung einer regenerativen Zukunft sind, werden wir extern mit am Tisch sitzen, um neue und bessere Lösungen zu entdecken und zu erörtern. Dies ist eng mit unserer kommerziellen Wachstumsagenda verknüpft: auf die langfristigen Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. 

Sie haben Stora Ensos Ziele erläutert, aber wie werden Sie diese tatsächlich erreichen? Erzählen Sie uns von den Maßnahmen, die Sie ergreifen. 

Wir haben einen Nachhaltigkeitsrahmen erarbeitet, der unsere langfristige Arbeit in Bereichen vorantreibt, in denen die Welt die größte Veränderung benötigt – und wo wir die größten Auswirkungen haben können – beim Klimawandel, bei der Biodiversität und bei der Kreislaufwirtschaft. Wir werden regenerative Prinzipien anwenden, um die Produktentwicklung voranzutreiben und unsere zentralen Geschäftsprozesse zu leiten, und wir werden mit Anspruchsgruppen zusammenarbeiten, um bessere Lösungen zu finden. Im Bereich Biodiversität wurde ein Maßnahmenpaket zur Erreichung der Ziele für 2030 erarbeitet und in die Wege geleitet, um sämtliche Ebenen der Biodiversität zu verbessern: Artenvielfalt, Lebensräume und Landschaften. Diese werden von einem wissenschaftsbasierten Kontrollprogramm und mehr als 15 Indikatoren unterstützt, die den Fortschritt verfolgen. 

Bessere Lösungen finden? Meinen Sie damit Ihren Beitrag zur Veränderung unseres aktuellen Systems? 

Ja. Wir wollen sicherstellen, dass von der öffentlichen und privaten Politik geschaffene Anreize zunehmend regenerative Praktiken und Produkte honorieren. Wir befürworten ein neues System auf der Grundlage regenerativer Materialien und nehmen an Debatten über Dilemmas und Unwägbarkeiten teil. Wir behaupten nicht, dass wir sämtliche Lösungen haben, aber wir werden mit unserem Wissen beitragen und in Partnerschaften und Koalitionen arbeiten, um die Dilemmas anzugehen. Wir müssen die breiteren Systeme verstehen, deren Teil wir sind, und dafür sorgen, dass sie für eine nachhaltige Zukunft für uns und unsere Kunden funktionieren. Wir sind entschlossen, unser Geschäft in einer Weise zu entwickeln, die innerhalb der planetaren Grenzen bleibt. 

Wie werden Stora Ensos Kunden von Ihren Nachhaltigkeitsmaßnahmen profitieren?

Ziel ist es letztendlich, unseren Kunden zu helfen, regenerativ zu werden. Wir haben dieselben fundamentalen Herausforderungen: das ökologische System funktionsfähig zu halten.

Annette Stube

Annette Stubbe

Executive Vice President, Sustainability