Mit dem Neubau im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark erhält die Berliner Sportlandschaft einen zukunftsweisenden Baustein. Das Kompetenzzentrum für InklusionsSport (KisS), wurde als Modellprojekt für nachhaltigen Ressourceneinsatz, flexible Nutzung und konsequente Rückbaubarkeit realisiert. Unter der Leitung von MAX Holzbau und nach einem Entwurf von Stadt.Haus.Mensch entstand ein Gebäude, das auf eine moderne Massivholzbauweise mit dem vorgefertigten Sylva™ Bausatz von Stora Enso setzt.
Ein besonderes Highlight des Gebäudes ist die 114 m² große Decke aus Sylva™ CLT Rippenelementen, die von MAX Holzbau in Berlin vorgefertigt wurden. Die leichten Bauteile ermöglichen große, stützenfreie Spannweiten und reduzieren den Materialeinsatz gegenüber konventionellen CLT-Konstruktionen erheblich. Gleichzeitig entstehen lichtdurchflutete, offene Innenräume.
Als zirkulär gedachtes Bauprojekt lässt sich das KisS vollständig demontieren und an anderer Stelle erneut nutzen – einschließlich der gebäudetechnischen Komponenten. Stahl-Schraubfundamente erlauben eine nahezu rückstandsfreie Gründung und erhalten das Erdreich unversiegelt. Der hohe Vorfertigungsgrad der Bauteile sorgte für eine kurze Bauzeit und einen effizienten Montageablauf.
So entstand innerhalb von nur 8 Monaten auf rund 240 m² Nutzfläche ein Raum für inklusiven Sportbetrieb, Aus- und Weiterbildung sowie gemeinschaftliche Nutzung – ein Beispiel dafür, wie temporäre Gebäude dauerhaft gedacht und nachhaltig umgesetzt werden können.
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