Waldbewirtschaftung

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Funktionen des Waldes

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt bezeichnet man als Ökosystem. Intakte Waldökosysteme liefern nicht nur Nahrung und Rohstoffe, sondern regulieren auch das Klima, schützen vor Hochwasser, sorgen für Artenvielfalt oder bieten Raum für Tourismus und Naherholung. Neben ökologischen und gesellschaftlichen Funktionen gewinnt der Wald als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz sowohl für die energetische als auch stoffliche Verwertung immer mehr an Bedeutung.

Aktuelle Studien belegen, dass Holz – in Verwendung als Baumaterial – eine wesentlich bessere CO2-Bilanz besitzt als wenn es ungenutzt im Wald stehen bliebe. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass an Stelle des eingesetzten Holzes einerseits weniger Kunststoff, Beton oder Metall erzeugt werden muss, andererseits im Wald wieder Holz nachwachsen und nachhaltig CO2 speichern kann. Solange insgesamt nicht mehr geschlägert wird, als im Wald nachwächst, ist der Einsatz von Holz als Baumaterial ein beachtlicher Beitrag zum Klimaschutz.

 

Wissenswertes über den Wald

Rund die Hälfte der Fläche Österreichs ist mit Wald bedeckt. Das ist deutlich mehr als der Durchschnitt der EU-Länder mit 42 Prozent. Rund eine halbe Million Hektar Wald sind im Staatseigentum, der Rest (rund 80%) ist im Privateigentum. Mehr als die Hälfte der beforsteten Waldflächen sind kleiner als 200 Hektar. In Österreichs Wäldern stehen 3,4 Milliarden Bäume (in 65 verschiedenen Baumarten) und es wachsen pro Jahr rund 30 Millionen Kubikmeter Holz nach. Also in jeder Sekunde ein Kubikmeter. Mit dem täglichen Holzzuwachs könnten 2.160 Häuser gebaut werden. Fast 800.000 wären es pro Jahr.

Im Jahr 2018 produzierte die Sägeindustrie in Österreich 10 Millionen Kubikmeter Schnittholz. Der Produktionswert betrug 2,4 Milliarden Euro und es arbeiten rund 6.000 Menschen in Österreichs Sägeindustrie. Österreich ist die Nummer 9 bei der Produktion und die Nummer 7 beim Export von Nadelschnittholz weltweit.

Nachhaltigkeit

Holz ist unser wichtigster Rohstoff. Wir verwenden Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und fördern auf Nachhaltigkeit gerichtete forstwirtschaftliche Verfahren. Die Erzeugung unserer Produkte unterliegen einem System der Rückverfolgbarkeit entlang der Holzlieferkette, das gemäß der FSC®– und PEFCTM– Zertifizierungsschemata von unabhängiger Stelle geprüft wird. Wir sehen uns als Verfechter eines nachhaltigen und energieeffizienten Bauens im öffentlichen und privaten Bereich.

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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Rechte und Pflichten eines Waldeigentümers sind in nationalen Forstgesetzen geregelt. „Wald im Sinne dieses [österreichischen] Bundesgesetzes sind mit Holzgewächsen […] (forstlicher Bewuchs) bestockte Grundflächen, soweit die Bestockung mindestens eine Fläche von 1.000 m2 und eine durchschnittliche Breite von 10 m erreicht“ (Forstgesetz 1974; RIS Bundeskanzleramt Österreich 2016).

Nachhaltige Waldbewirtschaftung im Sinne dieses österreichischen Bundesgesetzes bedeutet die Pflege und Nutzung der Wälder auf eine Art und in einem Umfang, dass deren biologische Vielfalt, Produktivität, Regenerationsvermögen, Vitalität sowie Potenzial dauerhaft erhalten wird, um derzeit und in Zukunft ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene, ohne andere Ökosysteme zu schädigen, zu erfüllen. Insbesondere ist bei Nutzung des Waldes unter Berücksichtigung des langfristigen forstlichen Erzeugungszeitraumes und allenfalls vorhandener Planungen vorzusorgen, dass Nutzungen entsprechend der forstlichen Zielsetzung den nachfolgenden Generationen vorbehalten bleiben.

Supplier Code of Conduct

Stora Enso erwartet von seinen Geschäftspartnern und Lieferanten, sich an Stora Enso‘s Verhaltensweisen und Richtlinien der globalen Verantwortung und Geschäftsethik zu halten.

Warum ist der Stora Enso Verhaltenskodex für Lieferanten entstanden?
Viele Unternehmen sind sich heute den Risiken von Menschenrechtsverletzungen sowie der allgemeinen Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen bewusst und haben zugleich die Chancen erkannt, die ein aktives Handeln zum Schutz der Menschenrechte und zur Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten. So erhöhen der Schutz der Menschenrechte sowie die Einhaltung der Gesetze in der Regel die Attraktivität für Investoren und Mitarbeiter. Darüber hinaus ist die Einhaltung von Gesetzen und in vielen Bereichen auch die Beachtung von Menschenrechten Marktzugangsvoraussetzung. Beispielsweise setzen private Abnehmer oder öffentliche Auftraggeber bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen zunehmend die Einhaltung von Menschenrechten voraus. Dies betrifft bei Stora Enso zum einen den großen Kundenstamm im Bereich der Konsumgüter, zum anderen aber auch Finanzinvestoren, für die zunehmend die Nachhaltigkeit des Produktionsablaufs wesentlich für Anlageentscheidungen ist.

Vor diesem Hintergrund steigt die Zahl der Unternehmen, die sich mit Menschenrechten und allgemein mit Compliance Themen befassen. Viele Unternehmen verpflichten sich selbst zur Einhaltung bestimmter Standards, die entweder von ihnen selbst, von ihrer Branche oder von internationalen Organisationen erarbeitet worden sind. Infolge der Globalisierung und des erleichterten Informationszugangs geraten Unternehmen aber auch bei ihren Aktivitäten im Ausland unter stärkere Beobachtung durch die Zivilgesellschaft und Behörden. Deshalb legen sie ihrem Handeln zunehmend Compliance Standards zugrunde, an die sie sich freiwillig selbst binden. Diese Standards beinhalten häufig Bezug nicht nur auf das eigene unternehmerische Handeln der Unterzeichner, sondern sie verpflichten auch zur Weiterleitung der Grundsätze an Geschäftspartner, namentlich Lieferanten.

Der Stora Enso Supplier Code of Conduct ist ein einheitliches Dokument, das wir weltweit in allen Lieferantenbeziehungen einsetzen. Daher beinhaltet schon das Dokument selbst eine gewisse Flexibilität, so dass die aufgeführten Verpflichtungen jeweils im Lichte der konkreten Situation betrachtet werden müssen. Insbesondere wird in weiten Teilen auf die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen verwiesen und nur dort, wo keine entsprechenden gesetzlichen Regelungen vorhanden sind, ist dann ersatzweise die Bestimmung des Stora Enso Supplier Code of Conduct maßgeblich. Wir gehen davon aus, dass insbesondere im westlichen Kontinentaleuropa die nationalen gesetzlichen Vorschriften in vielen Fällen unsere Nachhaltigkeitsanforderungen abdecken oder aber sogar strenger sind. Aber auch in diesen Fällen erwarten wir, dass unsere Lieferanten uns bestätigen, dass sie sich zur Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen verpflichten.

Untenstehende Links geben mehr Informationen zu unserem Verhaltenskodex für Lieferanten:

Quicklinks